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 Zweifelsohne hat das Einbecker Brauwesen im Mittelalter 

der Stadt zu Ansehen und Reichtum verholfen 

 

Über 700 Brauberechtigte Häuser hatte die Stadt Einbeck

 im Jahre 1616

 

 Ein typisches Einbecker Brauhaus:

Ein mehrstöckiger Boden mit Luftgauben zur Gerstetrocknung

und ein Rundbogen zum hereinrollen der Städtischen Braupfanne

in die "Braudiele"

 

   

Mehrstöckiger Boden mit Luftöffnungen für die Gerstetrocknung

 

Rundbogen für die Braupfanne

 

 

 Wichtiger Bestandteil des Bieres ist der Hopfen

 

 

Nur aus den weiblichen Dolden wird das Lupolon gewonnen, das den typischen Bittergeschmack dem Bier gibt

Hopfen lässt sich gut zu Hause anbauen, wie bei mir hier im Garten

 

Bei 700 Brauhäusern war der Bedarf an Hopfen immens.

Es gab am Altendorfer Berg Anbaugebiete, aber auch die umliegenden Dörfer lieferten Hopfen. Und in so manchem Ort gibt es heute noch die Bezeichnung

"Zum Hopfengarten" 

 

 

  

Der Till Eulenspiegelbrunnen auf dem Einbecker Marktplatz,

und zwei Sprichwörter die aus Einbeck kommen könnten

 

 

Till Eulenspiegel in Einbeck Eulenspiegel soll auch in Einbeck seine Possen getrieben haben.

Als Brauknecht bekam Till den Auftrag Biersud vorzukochen. Da der Braumeister zur Gildeversammlung musste, sprach er zu Till er solle ja nicht vergessen den "Hopfen" mitzukochen.

Gesagt, getan, der Sud kochte und Till schnappte sich den Hund des Brau meisters, der auch Hopfen hieß, und warf ihn in den kochenden Braukessel.

Wie der Hund da so zappelte rief Till

"Da wird ja der Hund in der Pfanne verückt"

Als der Braumeister nach Hause kam und seinen Hund im Sud schwimmen sah rief der  "Jetzt ist Hopfen und Malz verloren"

 

 

 

 

 In solchen Kupferumringten Fässern ( natürlich ohne Beine) ging das Einbecker Bier auf Reisen

1345 nach München und ab1492 nach Amsterdam, Dänemark u. Riga

 

 

Um  Fassbier am Brautag zu brauen und zu füllen war an Personal nötig:

Der Braumeister,  Brauknechte wie Till, u. Mägde, sowie die Fülleknechte,

die für das herbeischaffen von Brauwasser zuständig waren

Immerhin passten in eine Einbecker Braupfanne 2300 Liter

 

 

 

 

Die Pfanne war Städtisch und wurde nur am Brautag ausgeliehen.

Aus Erzählungen bei einer Brauereiführung weiss ich, das so eine Pfanne

um die 2400 Gramm Silber kostete währen der Gewinn beim

Brauen so um die 350 Gramm im Jahr lag. Die Miete betrug wohl ca.4 Gramm.

Es rechnete sich nicht für die Nebenerwerbler sich eine eigene anzuschaffen

 

Durch die Städtische Entwicklung, kam es aber ganz anders

 

 

   

Krug der Stadtbrauerei Einbeck

Limitierte Auflage einer Brauerei-Historikedition

 

Glas der

Domeier&Boden Dampfbierbrauerei

 

 

 

Die Brauereitätigkeit nahm erheblich ab,

und die Stadtbrauereien kamen

 

Wärend es 1616 noch ca720 Brauhäuser gab, waren es 1644 nur noch ca.460

Ab 1794 wurde die Städtische Gemeinschaftsbrauerei gegründet

1851 wurde in Flaschen abgefüllt und 1873 gründete sich noch eine

weitere Brauerei,  Domeier & Boden, aus deren Familie der Einbecker

Filmschauspieler und Kabarattist Wilhelm Bendo (Boden) entstammte.

"Ja, wo laufen sie denn " und Bendows "Bunte Bühne Berlin"

 

 

Dampfbierbrauerei der Stadt Einbeck G.M.B.H.

Domeier & Boden G.M.B.H.

   

 

 Und dann wurde es moderner und

grün

 

 

Und dann wurde es noch moderner, und die Faschen bekamen 2009 neue Etiketten

 

 

Die modernen Etiketten

 

 

 Folgende Biersorten wurden 2009 von der Einbecker Brauerrei hergestellt:

Brauherren Pils   Brauherren Alkoholfrei   Diät Pils   Einbecker Dunkel   Ur-Bock-Dunkel  Ur-Bock hell Winterbock  Mai-Ur-Bock  Green Lemon  Alster  Gold   Pilsener   Spezial

Das Pilsener und das Spezial gibt es in der 0,33 und 0,5 Liter Flache